Im Gespräch mit Roman Söhn, neuem Director Finance & IT bei Exelliq

Seit dem 18. August ist Roman Söhn Director Finance & IT bei Exelliq. Er bringt langjährige Erfahrung in Finance, Controlling und Prozessmanagement mit: Rund 13 Jahre prägte er bei Bene unter anderem den Börsegang sowie den Aufbau einer Kapitalmarkt- und Quartalsberichterstattung. Beim deutschen Küchenhersteller Bulthaup verantwortete er anschließend als CFO auch IT- und Prozessthemen und lernte die Kultur eines eigentümergeführten Familienunternehmens aus erster Hand kennen. An der Rolle bei Exelliq reizen ihn besonders die ganzheitliche Verantwortung und der Gestaltungsspielraum: Prozesse zu optimieren und sich auf die „wichtigen“ Zahlen zu fokussieren. Wir trafen Roman zum Interview.

Roman, woher kommst du?

Ich stamme ursprünglich aus dem Donauraum in der Nähe von Melk, genau gesagt aus Krummnußbaum. Aktuell wohne ich zusammen mit meiner langjährigen Lebensgefährtin teils im oberbayerischen Mühldorf am Inn (nahe Braunau) und teils bei meinen Schwiegereltern im oberösterreichischen Eberschwang. Und ja, das funktioniert sehr gut, wofür ich wirklich dankbar bin. Langfristig planen meine Partnerin und ich, wieder ganz nach Österreich zurückzukehren – allerdings ohne Zeitdruck.

Die wichtigsten Meilensteine deiner bisherigen Karriere?

Nach der Matura arbeitete ich ein Jahr, bevor ich mich bewusst für ein Studium entschied. Das war ein prägender Schritt für mich. Bei Bene verbrachte ich im Anschluss rund 13 Jahre, begleitete den Börsegang und baute die Kapitalmarkt- und Quartalsberichterstattung auf. Danach wechselte ich nach Deutschland zum Küchenhersteller Bulthaup, wo ich als CFO mit den unterschiedlichsten Themen und Projekten aus IT und der operativen Organisation betraut war. Darüber hinaus durfte ich die Unternehmenskultur in einem eigentümergeführten Familienbetrieb hautnah erleben.

Was ist dein Lebensmotto und gibt es einen Rat, dem du deinem jüngeren Ich geben würdest?

Habe immer Spaß und Freude an dem, was du tust. Und harre nicht zu lange in einem Umfeld aus, das dir nicht guttut. Wenn der innere Antrieb sagt, dass Veränderung ansteht, dann sollte man Mut fassen und diesen Schritt (früher) machen – auch, wenn der Weg zunächst schwierig erscheint.

Welche Themen begeistern dich – damals wie heute?

Mir liegt es am Herzen, Prozesse effizienter zu gestalten. Ich versuche dabei stets unternehmerisch zu denken und bewusst „alte“ Gewohnheiten zu hinterfragen. Ich sehe mich in meiner Rolle weniger als Fachexperten für ein spezielles Thema, sondern als jemanden, der gemeinsam mit dem Team das Unternehmen jeden Tag ein Stück erfolgreicher macht. 

Deine ersten Schritte bei Exelliq?

Ich möchte klare Verantwortlichkeiten schaffen, indem wir gemeinsam definierte Prozesse und Standards etablieren – weg von Ad Hoc „Reaktion“ hin zu „Aktion“. Ziel ist es, sich auf die „richtigen“ und „wichtigen“ betriebswirtschaftlichen Themen zu fokussieren, dem Unternehmen und seinen Entscheidungsträgern aussagekräftige Zahlen zur Verfügung zu stellen und nicht zu „Berichten, nur um der Berichte willen“.

Vielen Dank für das Gespräch!

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